niederländischen Darmkrebs-Screening-Programm
setzt auf Sysmex - über 2,4 mio Röhrchen pro Jahr

23.02.2017

Sysmex in den Niederlanden hat einen großen Erfolg bei der Bereitstellung von vollautomatischen Systemen zur quantitativen Bestimmung von okkultem Hämoglobin im Stuhl - und damit zu Darmkrebsfrüherkennung - errungen: Sysmex Netherlands gewann erneut die Ausschreibung des niederländischen Darmkrebs-Screening-Programms der FSB (Facilitaire Samenwerking Bevolkingsonderzoeken) und wird weiterhin seine Technologie sowie Probenröhrchen bereitstellen. Ab dem 1. Januar 2018 erhalten jährlich bis zu 2,4 Millionen Niederländer die Probenröhrchen zur Früherkennung von Darmkrebs – und das mindestens für die nächsten vier Jahre. Sysmex verantwortet den gesamten vollautomatisierten Workflow, alle Instrumente, SENTiFIT pierceTube-Röhrchen, Reagenzien, Kontrollen, etc. für vier verschiedene Labore in den Niederlanden. Mit einer Teilnehmerrate von bis zu 70 Prozent ist das Programm bereits jetzt schon ein großer Erfolg und ein Paradebeispiel für ein nationales Darmkrebs-Screening-Programm. 

Viele europäische Länder, darunter auch Deutschland, haben noch kein Programm in einem solchen Ausmaß implementiert, obwohl Darmkrebs nach Lungenkrebs mit fast 1,5 Millionen neu diagnostizierten Fällen pro Jahr die zweithäufigste Krebsart in Bezug auf die weltweiten Todesfälle ist. Da sich Darmkrebs oft unbemerkt über viele Jahre im Körper ausbreitet, ist die Durchführung von Screening-Programmen für eine frühzeitige Diagnose und Prävention besonders wichtig. Doch wurden auch erste Schritte in Deutschland unternommen: Seit Oktober 2016 gilt der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dass immunologische Tests die bisherigen Guajak-basierten Tests (gFOB-Tests) ersetzen und als Routine-Screeningverfahren im Rahmen der Darmkrebsfrüherkennung genutzt werden. Mit Inkrafttreten der neuen Krebsfrüherkennungsrichtlinie haben kassenärztlich Versicherte ab 50 Jahren die Möglichkeit, Darmkrebs-Früherkennung in Anspruch zu nehmen.

Doch nun sind weitere Maßnahmen, wie eine bundesweite Aufklärung aller Anspruchträger, niedergelassenen Ärzte sowie Labore nötig, um das Screening-Programm auch in Deutschland erfolgreich zu implementieren und Leben zu retten.

Die vom G-BA formulierten Anforderungen sehen vor, dass erstattungsfähige immunologische Tests standardisiert und qualitätsgestützt in einem Labor mittels automatisierter Verfahren durchgeführt werden. Der von Sysmex entwickelte iFOB-Test, bestehend aus dem SENTiFIT pierceTube-Röhrchen sowie dem eigens abgestimmtem Analysegerät SENTiFIT 270, erfüllt die vom G-BA formulierten Anforderungen hinsichtlich Qualität sowie Anwendung und hat sich bereits europaweit in nationalen und regionalen Screening-Programmen als zuverlässiger Partner im Labor bewährt. 

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